NEWS: Bombe in der Plombe?
Kinder mit ZahnbürsteAmalgam ist und bleibt in aller Munde, kommt nicht aus der Diskussion. Dabei sind die Forschungsergebnisse zu diesem Dauerthema durchaus widersprüchlich. Fakt ist: Amalgam besteht zu 50 Prozent aus Quecksilber, und Quecksilber ist giftig.

Fakt ist aber auch, dass dieses Quecksilber in einer Legierung gebunden ist und nur geringfügig ausdampft. Deshalb liegt selbst die Quecksilberbelastung der Menschen mit vielen Amalgamfüllungen deutlich unter dem Grenzwert der WHO, wenn auch bis zu fünfmal höher, als bei Menschen mit anderen Füllungen. Also scheint alles zunächst unbedenklich. Trotzdem geben Mediziner zu bedenken, dass der Organismus unterschiedlich allergisch auf diese Giftattacke reagiert.

Amalgamallergische Menschen können mit Nierenproblemen, permanenter Abgeschlagenheit, Depression, Bluthochdruck, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen reagieren und selbst Alzheimer, Multiple Sklerose und erhöhte Krebsgefahr werden mit Amalgam in Zusammenhang gebracht. So gesehen ist der Füllstoff, bei aller Festigkeit und Langlebigkeit, eben nicht unproblematisch. Allerdings sollten sich allergisch reagierende Menschen vor einer Amalgamentfernung gut informieren, welche Schutzmechanismen dem behandelnden Arzt zur Verfügung stehen. Bei nicht fachgerechter Sanierung kann es nämlich zu einer deutlichen Verschlimmerung der allergischen Reaktionen kommen.